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23.10.2007, 13:48 Uhr | WA: 23.10.2007 Übersicht | Drucken
Positive Entwicklung

Die Diskussion um den Heessener Marktplatz (WA berichtete) geht in eine weitere Runde. Jetzt reagiert die CDU-Fraktion auf die Vorwürfe der SPD.

Heessen - "Die Anschuldigungen der SPD-Bürgermeisterin Monika Simshäuser, dass die CDU die Entwicklung des Heessener Zentrums aufgegeben hat und, dass der Stadtbezirk vernachlässigt werden soll, kann die CDU-Fraktion nicht nachvollziehen", sagt Jochen Dornseifer, Vorsitzender der CDU-Fraktion. Gerade in den letzten Jahren habe sich der Stadtbezirk positiv entwickelt. Die Schulsanierungen und die Straßensanierungen seien in den letzten Jahren konsequent fortgesetzt worden. Auch die Aufenthaltsqualität im Bezirk sei in den vergangenen Jahren erheblich verbessert worden. "Da Frau Simshäuser ja nicht in Heessen wohnt, kann es natürlich sein, dass sie diese positive Entwicklung nicht mitbekommen hat", so Dornseifer weiter.

Auch die Entscheidung, den Marktplatz so umzugestalten wie die Verwaltung es vorgeschlagen hat, sei aus Sicht der CDU-Fraktion richtig. Die Wünsche der dort ansässigen Gewerbetreibenden seien gänzlich umgesetzt worden. Der Marktplatz müsse in seiner jetzigen Funktion als Veranstaltungsort, Marktplatz und Parkplatz erhalten bleiben.

"Auch haben wir in der letzten Zeit den Eindruck, dass die Sozialdemokraten es nicht gut ertragen können, dass die CDU-Fraktion, zum Wohle des Stadtbezirkes gut mit dem Oberbürgermeister zusammenarbeitet", sagt Dornseifer. Allerdings entscheide die CDU-Fraktion über Vorlagen noch immer allein. "Wir haben aber schon den Eindruck, dass die SPD-Fraktion in ihrem Handeln nicht immer frei ist", heißt es. Die beiden Ratsvertreter der Sozialdemokraten dominierten immer mehr das Bild in der Bezirksvertretung. "Es war ja schon bezeichnend, wenn über die Zuständigkeiten des Bezirkes geredet wird, dass sich als erstes der Ratsherr Herr Kocker und nicht der Fraktionsvorsitzender der SPD, Herr Günther, zu diesem Thema äußert", so der CDU-Fraktionsvorsitzende.

Eigentlich sei es schade, dass Simshäuser mit solchen Äußerungen das Klima in der Bezirksvertretung vergifte. "Wir können die Sozialdemokraten nur auffordern, wieder den Weg der Sachpolitik einzuschlagen. Unser Stadtbezirk ist einfach zu schön, und darf jetzt nicht von der Bürgermeisterin in eine Ecke gestellt werden, in die er nicht hineingehört."



aktualisiert von Jochen Dornseifer, 23.10.2007, 13:52 Uhr


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